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<title>Anno II.</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Anno II.</span></h1>
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<p><b>Anno II. von Köln</b> (auch <b>Hanno von Köln</b>, <i>Hanno II.</i> etc.; * um <a href="1010" title="1010">1010</a> in <a href="Altsteu%C3%9Flingen" title="Altsteußlingen">Altsteußlingen</a> bei <a href="Ehingen_(Donau)" title="Ehingen (Donau)">Ehingen</a>; † <a href="4._Dezember" title="4. Dezember">4. Dezember</a> <a href="1075" title="1075">1075</a> in <a href="K%C3%B6ln" title="Köln">Köln</a>) war <a href="Erzbischof_von_K%C3%B6ln" class="mw-redirect" title="Erzbischof von Köln">Erzbischof von Köln</a> von 1056 bis 1075, <a href="Reichserzkanzler" title="Reichserzkanzler">Erzkanzler</a> für Italien und Kanzler der römischen Kirche sowie in der Zeit von 1062 bis 1065 <a href="Regentschaft" title="Regentschaft">Regent</a> des <a href="Heiliges_R%C3%B6misches_Reich" title="Heiliges Römisches Reich">römisch-deutschen Reiches</a>. Er ist ein <a href="Heiliger" title="Heiliger">Heiliger</a> der <a href="R%C3%B6misch-katholische_Kirche" title="Römisch-katholische Kirche">katholischen Kirche</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben_und_Wirken">Leben und Wirken</h2></div>
<p>Anno entstammte dem schwäbischen Adelsgeschlecht der Edelfreien von Steusslingen. Aus diesem stammten auch der Erzbischof <a href="Werner_von_Steu%C3%9Flingen_(Magdeburg)" title="Werner von Steußlingen (Magdeburg)">Werner von Magdeburg</a>, Annos Bruder, und der Bischof <a href="Burchard_II._von_Halberstadt" title="Burchard II. von Halberstadt">Burchard II. von Halberstadt</a>, sein Neffe.
</p><p>Nach kurzer <a href="Ritter" title="Ritter">Ritterausbildung</a> schlug Anno auf Empfehlung eines Verwandten, der Kanoniker in Bamberg war, die kirchliche Laufbahn ein. So besuchte er die <a href="Domschule" title="Domschule">Domschule</a> am <a href="Bamberger_Dom" title="Bamberger Dom">Bamberger Dom</a> und die <a href="Gymnasium_Theodorianum" title="Gymnasium Theodorianum">Domschule in Paderborn</a>. Er kehrte als Scholastiker nach Bamberg zurück und unterrichtete dann selbst an der Domschule. Da der Dom <a href="Georg_(Heiliger)" title="Georg (Heiliger)">St. Georg</a> als einen der <a href="Patrozinium" title="Patrozinium">Patrozinien</a> hat, ist spätestens dort seine lebenslange Verehrung dieses Heiligen anzunehmen. <a href="Heinrich_III._(HRR)" title="Heinrich III. (HRR)">Heinrich III.</a> berief ihn nach 1046 als <a href="Kaplan" title="Kaplan">Kaplan</a> an den kaiserlichen Hof und erhob ihn um 1054 zum <a href="Dompropst" title="Dompropst">Dompropst</a> von <a href="Goslar" title="Goslar">Goslar</a> und 1056 zum Erzbischof von Köln als Nachfolger des Erzbischofs <a href="Hermann_II._von_K%C3%B6ln" class="mw-redirect" title="Hermann II. von Köln">Hermann</a>.
</p><p>Er wurde als eine Persönlichkeit beschrieben, die <a href="Askese" title="Askese">asketisch</a> lebte, ehrwürdigen Auftretens und ehrgeizigen, bisweilen skrupellosen Charakters sein konnte. Als Erzbischof von Köln war Anno <a href="Reformpapsttum" title="Reformpapsttum">Reformbestrebungen</a> gegenüber offen, aber stets und zuvorderst darauf bedacht, die Besitztümer der <a href="Erzbistum_K%C3%B6ln" title="Erzbistum Köln">Kölner Diözese</a> zu mehren.
</p><p>In Köln scheiterte dann zwar sein Bestreben, das lukrativ erscheinende <a href="Kloster_Malmedy" title="Kloster Malmedy">Kloster Malmedy</a> an die Diözese zu ziehen (da die Gründungsstatuten des Klosters die Einheit mit dem Mutterkloster <a href="Kloster_Stablo" title="Kloster Stablo">Stablo</a> verlangten). Nach der Rückgabe des als Geschenk vom <a href="Kaiser" title="Kaiser">Kaiser</a> empfangenen Klosters 1071 gelang es dem Erzbischof aber, die Angriffe der <a href="Pfalzgrafschaft_Lothringen" title="Pfalzgrafschaft Lothringen">lothringischen Pfalzgrafen</a> abzuwehren und so seine Stellung am Hofe zu stärken. Mit dem <a href="Abtei_Michaelsberg" class="mw-redirect" title="Abtei Michaelsberg">Kloster Siegburg</a> (bei <a href="Siegburg" title="Siegburg">Siegburg</a>), das nach dem Vorbild des italienischen Reformklosters <a href="Fruttuaria" class="mw-redirect" title="Fruttuaria">Fruttuaria</a> reformiert wurde, vermochte er aber auch die eher <a href="Heinrich_III._(HRR)" title="Heinrich III. (HRR)">kaisertreu</a> und papstfeindlich ausgerichtete rheinische Reformbewegung zu stützen. Vorangetrieben von Anno und seinen Nachfolgern, verbreitete sich die <a href="Siegburger_Reform" title="Siegburger Reform">Siegburger Reform</a> über das Erzbistum Köln und weitere Gebiete.
</p><p>Nach dem Tod Kaiser Heinrichs III. 1056 übernahm Kaiserin <a href="Agnes_von_Poitou" title="Agnes von Poitou">Agnes</a> die Regentschaft für den sechsjährigen <a href="Heinrich_IV._(HRR)" title="Heinrich IV. (HRR)">Heinrich IV.</a> Zuerst noch mit <a href="Papst" title="Papst">Papst</a> <a href="Viktor_II." title="Viktor II.">Viktor II.</a> als väterlichem Berater an ihrer Seite, geriet sie bald in Konflikt mit einigen Fürsten des Reichs. Der Groll gegen Agnes machte sich sowohl an der <a href="Lehnswesen" title="Lehnswesen">Vergabe von Lehen</a> als auch und vor allem an der Wahl Bischofs <a href="Heinrich_II._(Augsburg)" title="Heinrich II. (Augsburg)">Heinrich von Augsburg</a> zum neuen Berater fest. Agnes geriet nun zunehmend in die Kritik der deutschen Fürsten, zu deren Anführer sich Anno aufschwang. Im Schutz dieser Gruppe, zu der etwa auch <a href="Erzbischof_von_Mainz" class="mw-redirect" title="Erzbischof von Mainz">Erzbischof</a> <a href="Siegfried_I._von_Mainz" class="mw-redirect" title="Siegfried I. von Mainz">Siegfried I. von Mainz</a>, Graf <a href="Ekbert_I._(Mei%C3%9Fen)" title="Ekbert I. (Meißen)">Ekbert von Meißen</a>, Herzog <a href="Otto_von_Northeim" title="Otto von Northeim">Otto von Northeim</a> zählten, plante Anno den sogenannten <a href="Staatsstreich_von_Kaiserswerth" title="Staatsstreich von Kaiserswerth">Staatsstreich von Kaiserswerth</a>, mit dem er den jungen Heinrich IV. im April 1062 in seine Hand brachte.
</p><p>Dazu ließ er ein Schiff prachtvoll ausstatten und lockte den unerfahrenen Heinrich, der sich mit seiner Mutter auf einer Reise nach <a href="Valkhof" title="Valkhof">Nimwegen</a> befand, auf der Höhe der heute zu <a href="D%C3%BCsseldorf" title="Düsseldorf">Düsseldorf</a> gehörenden <a href="Kaiserpfalz_Kaiserswerth" title="Kaiserpfalz Kaiserswerth">Kaiserpfalz Kaiserswerth</a> zu einer Besichtigung. Das mit gedungenen Ruderern besetzte Boot legte mit Betreten Heinrichs sofort ab. Der junge Heinrich versuchte zwar noch, sich in den <a href="Rhein" title="Rhein">Rhein</a> zu flüchten, wurde aber vom Grafen Ekbert von Meißen wieder an Bord gebracht.
</p><p>Trotz anfänglichen Widerstrebens der aufgebrachten Kölner Bevölkerung gelang es Anno, nachdem er auch die <a href="Reichskleinodien" title="Reichskleinodien">Reichskleinodien</a> der Kaiserin an sich gebracht hatte, sich von 1062 bis 1065 zum <a href="Regentschaft" title="Regentschaft">Regenten</a> des <a href="Regnum_Teutonicum" title="Regnum Teutonicum">Deutschen Reiches</a> zu machen. Obwohl ihm Erzbischof <a href="Adalbert_von_Bremen" title="Adalbert von Bremen">Adalbert von Bremen</a> zur Seite gestellt war, ließ sich Annos Machtposition nun kaum noch beschränken. So leitete Anno als <a href="Reichserzkanzler" title="Reichserzkanzler">Reichserzkanzler</a> für das Königreich <a href="Italien" title="Italien">Italien</a> die Synode von Mantua, die 1064 <a href="Alexander_II._(Papst)" title="Alexander II. (Papst)">Alexander II.</a> als Papst bestätigte und damit einen Streit beendete, der seit 1061 schwelte: Schon 1061 hatte das Kardinalskollegium <a href="Alexander_II._(Papst)" title="Alexander II. (Papst)">Anselm von Lucca</a> zu Papst Alexander II. gewählt, damit aber ein erst 1059 verabschiedetes Dekret zur Mitwirkung des Kaisers verletzt. Eine von <a href="Agnes_von_Poitou" title="Agnes von Poitou">Kaiserin Agnes</a> nach <a href="Basel" title="Basel">Basel</a> berufene Versammlung geistlicher und weltlicher Würdenträger wählte daraufhin am 28. Oktober 1061 <a href="Honorius_II._(Gegenpapst)" title="Honorius II. (Gegenpapst)">Cadalus von Parma</a> als <a href="Gegenpapst" title="Gegenpapst">(Gegen-)Papst</a> Honorius II. Nachdem dann die einander bekämpfenden Päpste von <a href="Gottfried_III._(Niederlothringen)" title="Gottfried III. (Niederlothringen)">Herzog Gottfried von Lothringen</a> in ihre Bistümer verwiesen worden waren, um eine kaiserliche Entscheidung abzuwarten, konnte Anno auf der deutsch-italienischen Synode in Augsburg im Oktober 1062 durchsetzen, dass sein Neffe <a href="Burchard_II._von_Halberstadt" title="Burchard II. von Halberstadt">Burchard von Halberstadt</a> mit der Fahrt nach <a href="Rom" title="Rom">Rom</a> beauftragt wurde, den Fall zu begutachten. Dies Gutachten fiel zugunsten Alexanders II. aus, was dazu führte, dass er dann in Mantua endgültig anerkannt wurde.
</p><p>Mit diesen Handlungsvollmachten dürfte sich Anno auf dem Zenit seiner Machtentfaltung befunden haben. Schon 1063 zwangen ihm andere Fürsten den Erzbischof Adalbert von Bremen als Miterzieher des minderjährigen Kaisers auf. Ab 1068 fanden sich dann die ersten Dissonanzen zwischen dem Kölner und dem Papst. Annos Einfluss am Hof muss jedoch noch mindestens bis 1072 angenommen werden. Er trat dann noch einmal als Vermittler im <a href="Sachsenkrieg_(Heinrich_IV.)" title="Sachsenkrieg (Heinrich IV.)">sächsischen Aufstand</a> auf, mittlerweile jedoch wahrscheinlich ohne politische Ambitionen.
</p><p>1066 setzte er seinen Neffen <a href="Kuno_I._von_Pfullingen" title="Kuno I. von Pfullingen">Kuno I. von Pfullingen</a> als <a href="Erzbischof_von_Trier" class="mw-redirect" title="Erzbischof von Trier">Erzbischof von Trier</a> ein. Als Anno für seinen Freund <a href="Friedrich_I._(M%C3%BCnster)" title="Friedrich I. (Münster)">Friedrich I.</a>, den <a href="Bischof_von_M%C3%BCnster" class="mw-redirect" title="Bischof von Münster">Bischof von Münster</a>, im Jahr 1074 eine Heimfahrtgelegenheit organisieren wollte und zu dem Zweck im Kölner Hafen ein Schiff eines Kaufmanns beschlagnahmen ließ, widersetzte sich der Kaufmann dieser Maßnahme. Schnell war die ganze Stadt aufgebracht, und man wollte gegen den ungeliebten Machthaber vorgehen.
</p><p>Anno zog sich mit seinen Getreuen zurück und verschanzte sich im <a href="Hildebold-Dom" title="Hildebold-Dom">Dom</a>. Die Menge tobte, ein sich versteckender <a href="Kleriker" class="mw-redirect" title="Kleriker">Kleriker</a> wurde vom <a href="P%C3%B6bel" title="Pöbel">Pöbel</a> getötet, weil man ihn für Anno hielt. Unterdessen gelang es Anno zusammen mit einigen Begleitern durch eine sogenannte „Katzenpforte“ (im Volksmund heute „Annoloch“ genannt) in der <a href="Stadtmauer_(K%C3%B6ln)" class="mw-redirect" title="Stadtmauer (Köln)">Kölner Stadtmauer</a> unentdeckt aus der Stadt zu fliehen und sich so vor der mordlustigen Bevölkerung in Sicherheit zu bringen.
</p><p>In den folgenden Tagen scharte Anno bewaffnete Gefolgsleute um sich und kehrte vier Tage später nach Köln zurück, um die Stadt zu <a href="Belagerung" title="Belagerung">belagern</a>. Angesichts der Waffenkraft der Belagerer ergaben sich die Aufständischen jedoch rasch, öffneten die Stadttore und ließen den Erzbischof ein. Anno forderte die Aufständischen auf, zu ihren Taten zu stehen und <a href="Bu%C3%9Fe_(Christentum)" class="mw-redirect" title="Buße (Christentum)">Buße</a> zu tun, um <a href="Vergebung" title="Vergebung">Vergebung</a> zu erlangen. Er verurteilte auch die <a href="R%C3%A4delsf%C3%BChrer" title="Rädelsführer">Rädelsführer</a> des Aufstandes und verhängte teilweise drakonische Strafen (zum Beispiel <a href="Blendung_(Strafe)" title="Blendung (Strafe)">Blendung</a>). Etwa 600 Kaufleute verließen die Stadt. Nach einem Bericht von <a href="Lampert_von_Hersfeld" title="Lampert von Hersfeld">Lampert von Hersfeld</a> <i>war die Stadt fast völlig verödet und schauriges Schweigen herrschte auf den leeren Straßen</i>. Über diejenigen, die sich der Buße entzogen und flohen, sprach er den <a href="Kirchenbann" class="mw-redirect" title="Kirchenbann">Kirchenbann</a> aus. In der Folge kam es auch zu <a href="Selbstjustiz" title="Selbstjustiz">Selbstjustiz</a> durch Annos Truppen, die renitente Aufständische verfolgten.
</p><p>Der Ursprung des Aufstandes lag wohl in einem wachsenden Selbstbewusstsein der Stadtbevölkerung sowie in der generellen Unzufriedenheit mit dem strengen Erzbischof. Diese Unzufriedenheit hatte verschiedene Ursachen: Zum Beispiel hohe Steuern, Annos rücksichtslose Reichspolitik (<a href="Entf%C3%BChrung" title="Entführung">Entführung</a> des Kaisers, Streit um das <a href="Kloster_Malmedy" title="Kloster Malmedy">Kloster Malmedy</a> usw.). Zu Ostern 1075 hob Anno im Angesicht seines Todes den <a href="Kirchenbann" class="mw-redirect" title="Kirchenbann">Bannspruch</a> auf und vergab den Sündern.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Tod_und_Verehrung">Tod und Verehrung</h2></div>
<p>Anno starb am 4. Dezember 1075 in Köln. Sein Leichnam wurde in mehreren Kölner Kirchen aufgebahrt, nach sieben Tagen in die <a href="Abtei_St._Michael_(Siegburg)" title="Abtei St. Michael (Siegburg)">Siegburger Abteikirche</a> überführt und dort beigesetzt.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nachfolger von Anno II. wurde 1076 <a href="Hildolf" title="Hildolf">Hildolf</a>, ein Vertrauter Heinrichs IV. Abt <a href="Reginhard_von_Siegburg" title="Reginhard von Siegburg">Reginhard von Siegburg</a> erreichte bereits auf einer wahrscheinlich 1078 durchgeführten Diözesansynode von Erzbischof Hildolf die vorläufige <a href="Heiligsprechung" title="Heiligsprechung">Kanonisation</a> Annos. Zwischen 1077 und 1081 verfasste vermutlich ein Siegburger Mönch das sogenannte <a href="Annolied" title="Annolied">Annolied</a> zu Ehren des Erzbischofs, das neben anderen, zum Teil von Reginhard selbst verfassten Viten die Heiligkeit Erzbischof Annos propagierte.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Am 29. April 1183 wurde Anno ohne Wissen Papst <a href="Lucius_III." title="Lucius III.">Lucius’ III.</a> von den <a href="P%C3%A4pstlicher_Legat" title="Päpstlicher Legat">Legaten</a> Johannes von Anagni und Petrus von Luni auf Bitten des Siegburger Abtes Gerhard (1174–1184/85)<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> in der Abteikirche heiliggesprochen.<sup id="cite_ref-Petersohn_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-Petersohn-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Beim Hineinlegen des Leichnams in den eigens für die <a href="Erheben_der_Gebeine" title="Erheben der Gebeine">Gebeinerhebung</a> angefertigten <a href="Annoschrein" title="Annoschrein">Annoschrein</a><sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> im Rahmen der <a href="Reliquientranslation" title="Reliquientranslation">Reliquientranslation</a> wurden Annos Überreste mit einem byzantinischen Seidentuch, <a href="Siegburger_L%C3%B6wenstoff" title="Siegburger Löwenstoff">Siegburger Löwenstoff</a> genannt, umhüllt und sein Kopf mit einem weiteren orientalischen Stoff bedeckt. Drei Jahre später wiederholte Erzbischof <a href="Philipp_I._von_Heinsberg" title="Philipp I. von Heinsberg">Philipp von Köln</a> im Namen von Papst <a href="Urban_III." title="Urban III.">Urban III.</a> die Heiligsprechung.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Anno, der fortan als Patron gegen die <a href="Gicht" title="Gicht">Gicht</a> wirken soll, hat seinen Gedenktag am 4. Dezember, speziell in <a href="Deutschland" title="Deutschland">Deutschland</a> aber am 5. Dezember 1391 übergab das Kloster Siegburg einige Reliquien des heiligen Anno an das <a href="Kloster_Grafschaft" title="Kloster Grafschaft">Kloster Grafschaft</a> im Sauerland, eine seiner Stiftungen.
</p><p>Dem heiligen Anno werden zahlreiche Wunder zugeschrieben. Unter anderem soll vom Staub an seinem Grab eine heilende Kraft ausgehen, wie es Berichte früherer Zeiten beschreiben. So soll zum Beispiel in <a href="Winningen" title="Winningen">Winningen</a> um das Jahr 1200 ein Mann regungslos am Boden gelegen haben, die Zähne fest zusammengepresst, offensichtlich dem Tod nahe. Helfen konnte jedoch der Pfarrer, der ein Jahr vorher nach Siegburg gepilgert war. Er hatte Reliquien des Heiligen und Staub von seinem Grab mitgebracht, die er in der Kirche aufbewahrte. In einen Kelch mit Wasser rührte er einige Staubpartikel ein. Mit Kraft drückte der Pfarrer die Zähne des Kranken auseinander und flößte ihm von dem Wasser ein, worauf der Mann „unter dem Anblick aller“ unverzüglich gesund geworden sei. Gemäß einer anderen Überlieferung<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> zufolge soll der Leichnam eines auf dem Weg von <a href="Siegburg" title="Siegburg">Siegburg</a> zum <a href="Kloster_Seligenthal_(Sieg)" title="Kloster Seligenthal (Sieg)">Kloster Seligenthal</a> ermordeten Knaben auf dem Transport nach <a href="Troisdorf" title="Troisdorf">Troisdorf</a> einen Arm aus dem Sarg nach Siegburg ausgestreckt haben, wo er dann neben Anno beigesetzt<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> worden sei. Diese Geschichten sind zwei von vielen über Wunderheilungen in Verbindung mit dem heiligen Anno.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Wirkungsgeschichte">Wirkungsgeschichte</h2></div>
<p>In der Geschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts wurde Annos Wirken vor allem mit Blick auf die für das Reich verhängnisvollen Folgen beurteilt: Durch die Entführung Heinrichs IV. schwächte er die Stellung des Königtums und nutzte dessen verbliebene Autorität zu seinen Zwecken. Durch die Anerkennung Alexanders II. stärkte er das Papsttum, was unter Gregor VII. den <a href="Investiturstreit" title="Investiturstreit">Investiturstreit</a> auslöste.
</p><p>Neuerdings erfreut sich die Figur des Kölner Erzbischofs einiger Beliebtheit innerhalb des Genres der <a href="Historischer_Roman" title="Historischer Roman">historischen Romane</a>. <a href="J%C3%B6rg_Kastner" title="Jörg Kastner">Jörg Kastners</a> Romane <i>Anno 1074. Der Aufstand gegen den Kölner Erzbischof</i> (1998) und <i>Anno 1076. Die Schatten von Köln</i> (2002) thematisieren den Aufstand der Kölner Bürger gegen den mächtigen Erzbischof, dem Kastner eine <a href="Lepra" title="Lepra">Lepraerkrankung</a> andichtet. Auch in Eva Steins’ Kriminalgeschichte <i>Der Ring des Anno</i> (2004), einem <a href="Regionalkrimi" title="Regionalkrimi">Lokalkrimi</a> für <a href="Kinderbuch" class="mw-redirect" title="Kinderbuch">Kinder</a>, taucht die Gestalt des Klerikers als Nebenfigur auf.
</p><p>1979 veröffentlichten die <a href="Bl%C3%A4ck_F%C3%B6%C3%B6ss" title="Bläck Fööss">Bläck Fööss</a> mit <i>Feschers Köbes</i><sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> ein Lied<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> über den Bürgeraufstand gegen Anno. Im Rahmen der Neukonzeption des <a href="Liste_der_K%C3%B6lner_Ratsturmfiguren" title="Liste der Kölner Ratsturmfiguren">Skulpturenprogramms</a> des <a href="Rathaus_K%C3%B6ln#Ratsturm" title="Rathaus Köln">Kölner Rathausturms</a> in den 1980er Jahren wurde Anno II. durch eine Figur von <a href="Werner_Franzen" title="Werner Franzen">Werner Franzen</a> im vierten Obergeschoss auf der Südseite des Turms verewigt.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
In der romanischen Kirche <a href="St._Clemens_(Drolshagen)" title="St. Clemens (Drolshagen)">St. Clemens (Drolshagen)</a> wurde Anno anlässlich der Renovierung 2016 auf einem Fresko in der rechten Seitenapsis von <a href="Clemens_Hillebrand" title="Clemens Hillebrand">Clemens Hillebrand</a> in <a href="Seccomalerei" title="Seccomalerei">Seccomalerei</a> dargestellt. Es zeigt ihn bei der Grundsteinlegung der genannten Kirche; im Hintergrund sind symbolisch die zahlreichen anderen Kirchengründungen des Bischofs zu erkennen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Quellen">Quellen</h2></div>
<ul><li><a href="Lampert_von_Hersfeld" title="Lampert von Hersfeld">Lampert von Hersfeld</a>: <i>Annalen.</i> Neu übersetzt von Adolf Schmidt. Erläutert von Wolfgang Dietrich Fritz. 4., gegenüber der 3. um einen Nachtrag erweiterte Auflage. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2000, ISBN 3-534-00176-1.</li>
<li><a href="Friedrich_Wilhelm_Oediger" title="Friedrich Wilhelm Oediger">Friedrich Wilhelm Oediger</a>: <i>Die Regesten der Erzbischöfe von Köln, 313–1099.</i> Band 1, Bonn 1961.</li>
<li><a href="Mauritius_Mittler" title="Mauritius Mittler">Mauritius Mittler</a> (Hrsg.): <i>Libellus de translatione sancti Annonis archiepiscopi et Miracula sancti Annonis</i> (= <i>Siegburger Studien.</i> Band 3–5). 3 Bände. Siegburg 1966–1968.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Friedrich_Wilhelm_Bautz" title="Friedrich Wilhelm Bautz">Friedrich Wilhelm Bautz</a>: <i>Anno II.</i> In: <i><a href="Biographisch-Bibliographisches_Kirchenlexikon" title="Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon">Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon</a></i> (BBKL). Band 1, Bautz, Hamm 1975. 2., unveränderte Auflage. Hamm 1990, ISBN 3-88309-013-1, Sp. 179–180.</li>
<li><a href="Heinz_B%C3%BChler_(Historiker)" title="Heinz Bühler (Historiker)">Heinz Bühler</a>: <i>Adel, Klöster und Burgherren im alten Herzogtum Schwaben. Gesammelte Aufsätze.</i> Hrsg. von Walter Ziegler. Konrad, Weissenhorn 1996, ISBN 3-87437-390-8, Kapitel <i>Geschichte der Grafen von Achalm und ihrer Verwandten, Annos Herkunft.</i> S. 809–815.</li>
<li><a href="Georg_Jenal" title="Georg Jenal">Georg Jenal</a>: <i>Erzbischof Anno II. von Köln (1056–75) und sein politisches Wirken. Ein Beitrag zur Geschichte der Reichs- und Territorialpolitik im 11. Jahrhundert</i> (= <i>Monographien zur Geschichte des Mittelalters.</i> Band 8). 2 Bände. Stuttgart 1974–1975, ISBN 3-7772-7422-4.</li>
<li><a href="Ulrich_K%C3%B6pf" title="Ulrich Köpf">Ulrich Köpf</a>: <i>Der Heilige Anno von Steußlingen (um 1015–1075) – Anno II. Erzbischof von Köln</i>. In: Johannes Lang (Hrsg.): <i>Bemerkenswerte Ehinger: weggezogen, zugezogen, geblieben: ins Licht gerückt: 35 Lebensbilder aus zehn Jahrhunderten</i>. Museumsgesellschaft Ehingen, Ehingen 2014, ISBN 978-3-9820835-4-4, S. 10–14.</li>
<li><a href="Theodor_Lindner" title="Theodor Lindner">Theodor Lindner</a>: <i><a href="https://de.wikisource.org/wiki/ADB:Anno" class="extiw external" title="s:ADB:Anno">Anno II.</a></i> In: <i><a href="Allgemeine_Deutsche_Biographie" title="Allgemeine Deutsche Biographie">Allgemeine Deutsche Biographie</a></i> (ADB). Band 1, Duncker & Humblot, Leipzig 1875, S. 472–475.</li>
<li>Theodor Lindner: <i>Anno II. - Der heilige Erzbischof von Köln, 1056–1075.</i> Duncker & Humblot, Leipzig 1869.</li>
<li>Dieter Lück: <i>Annos Standesverhältnisse, verwandtschaftliche Beziehungen und Werdegang bis zur Bischofsweihe</i> (= <i>Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein.</i> Band 172). 1970, <a href="OCLC" title="OCLC">OCLC</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://worldcat.org/oclc/831035289">831035289</a>.</li>
<li>Dieter Lück: <i>Die Kölner Erzbischöfe Hermann II. und Anno II. als Erzkanzler der römischen Kirche.</i> In: <i>Archiv für Diplomatik.</i> Band 16, 1970.</li>
<li>Dieter Lück: <i>Anno II. von Köln (ca. 1010–1075).</i> In: <a href="Bernhard_Poll" title="Bernhard Poll">Bernhard Poll</a> (Hrsg. im Auftrag der <a href="Gesellschaft_f%C3%BCr_Rheinische_Geschichtskunde" title="Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde">Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde</a>): <i>Rheinische Lebensbilder.</i> Band 7. Rheinland Verlag, Köln 1977, ISBN 3-7927-0282-7, S. 7–24.</li>
<li>Friedrich Wilhelm Oediger: <cite style="font-style:italic">Anno II., von Steusslingen</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Neue_Deutsche_Biographie" title="Neue Deutsche Biographie">Neue Deutsche Biographie</a></cite>. (NDB). <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>1</span>. Duncker & Humblot, Berlin 1953, ISBN 3-428-00182-6, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>304–306</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutsche-biographie.de/gnd118503235.html#ndbcontent">deutsche-biographie.de</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Anno+II.&rft.atitle=Anno+II.%2C+von+Steusslingen&rft.au=Friedrich+Wilhelm+Oediger&rft.btitle=Neue+Deutsche+Biographie&rft.date=1953&rft.genre=book&rft.isbn=3428001826&rft.pages=304-306&rft.place=Berlin&rft.pub=Duncker+%26+Humblot&rft.volume=1" style="display:none"> </span></li>
<li>Joachim Oepen: <i>Anno II. von Köln als Reichsbischof.</i> In: Wolfgang Hasberg, Hermann-Josef Scheidgen (Hrsg.): <i>Canossa. Aspekte einer Wende.</i> Pustet, Regensburg 2012, ISBN 978-3-7917-2411-9, 57–71.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Anno_II,_Archbishop_of_Cologne?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Anno II.</a></span></b> – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li>Eintrag zu <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.gcatholic.org/p/22170"><i>Anno II.</i></a> auf <i><a href="GCatholic.org" class="mw-redirect" title="GCatholic.org">gcatholic.org</a></i> (englisch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=118503235">Literatur von und über Anno II.</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.geschichtsquellen.de/repPers_118503235.html">Anno II archiepiscopus Coloniensis</a> im Repertorium „Geschichtsquellen des deutschen Mittelalters“</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anmerkungen">Anmerkungen</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.foerderverein-michaelsberg.de/leben-kultur/heiliger-anno-ii/lebensgeschichte-anno">Sein Leben</a>.</i> Internetpräsenz der Freunde und Förderer des Michaelsberges Siegburg, abgerufen am 14. Juli 2022.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Stephanie Coué: <i>Hagiographie im Kontext. Schreibanlaß und Funktion von Bischofsviten aus dem 11. und vom Anfang des 12. Jahrhunderts</i> (= <i>Arbeiten zur Frühmittelalterforschung</i>, Band 24). Walter de Gruyter, Berlin 1997, ISBN 3-11-014825-0, S. 169 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Tilman_Struve" title="Tilman Struve">Tilman Struve</a>: <i>Reginhard von Siegburg und Lampert von Hersfeld. Hersfelder und Siegburger Überlieferungen um Erzbischof Anno von Köln im Lichte der Soester Fragmente.</i> In: <i><a href="Rheinische_Vierteljahrsbl%C3%A4tter" title="Rheinische Vierteljahrsblätter">Rheinische Vierteljahrsblätter</a></i> 42 (1978), S. 128–160 (hier: S. 159).</span>
</li>
<li id="cite_note-Petersohn-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Petersohn_4-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="J%C3%BCrgen_Petersohn" title="Jürgen Petersohn">Jürgen Petersohn</a>: <i>Die päpstliche Kanonisationsdelegation des 11. und 12. Jahrhunderts und die Heiligsprechung Karls des Grossen.</i> In: <i>Proceedings of the Fourth International Congress of Medieval Canon Law. Toronto, 21–25 August 1972</i> (= <i>Monumenta Iuris Canonici</i>, Reihe C, Band 5), Vatikanstadt 1976, S. 163–206 (zu Anno von Köln: S. 180 f.).</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.foerderverein-michaelsberg.de/schatzkammer/schreine">Der Annoschrein</a>.</i> Internetpräsenz der Freunde und Förderer des Michaelsberges Siegburg, abgerufen am 14. Juli 2022.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.foerderverein-michaelsberg.de/leben-kultur/heiliger-anno-ii">Der Heilige Anno und sein Schrein</a>.</i> Internetpräsenz der Freunde und Förderer des Michaelsberges Siegburg, abgerufen am 14. Juli 2022.</span>
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<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Jürgen Petersohn: <i>Die päpstliche Kanonisationsdelegation des 11. und 12. Jahrhunderts und die Heiligsprechung Karls des Grossen.</i> Vatikanstadt 1976, S. 197.</span>
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<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Otto_Prokop" title="Otto Prokop">Otto Prokop</a>: <i>Scheintod zwischen Glauben und Wirklichkeit.</i> In: Tankred Koch: <i>Lebendig begraben. Geschichte und Geschichten vom Scheintod.</i> Edition Leipzig, 1990, ISBN 3-361-00299-0; Neudruck (Lizenzausgabe mit dem Titel <i>Scheintod. Lebendig begraben</i>) Tosa Verlag, Wien 2002, S. 10–30, hier: S. 14.</span>
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<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Wolfgang_Schmid_(Historiker)" title="Wolfgang Schmid (Historiker)">Wolfgang Schmid</a>: <i>Das Wunder von Winningen</i>. In: Heimatbuch 2023, Hrsg. Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Weiss Verlag GmbH, Monschau 2022, ISSN 0944-1247, S. 206–213.</span>
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</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/freizeit-natur-sport/skulpturen-des-vierten-obergeschosses#ziel_0_15">stadt-koeln.de: Skulpturen des vierten Obergeschosses</a>, abgerufen am 15. Januar 2015</span>
</li>
</ol>
<table class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1" style="border-collapse:collapse; border-style:solid; margin-top: 1em; text-align:center; width:100%;"><tbody><tr style="vertical-align:bottom;"><th style="width:35%;">Vorgänger</th><th style="width:30%;">Amt</th><th style="width:35%;">Nachfolger</th></tr><tr style="vertical-align:top;"><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><a href="Hermann_II._(K%C3%B6ln)" title="Hermann II. (Köln)">Hermann II.</a></td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><span style="font-weight:bold;"><a href="Liste_der_Erzbisch%C3%B6fe_und_Bisch%C3%B6fe_von_K%C3%B6ln" title="Liste der Erzbischöfe und Bischöfe von Köln">Erzbischof von Köln</a></span> <br>1056–1075</td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><a href="Hildolf" title="Hildolf">Hildolf</a></td></tr></tbody></table>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-p" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten (Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/118503235">118503235</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n50047888">n50047888</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/18013040/">18013040</a></span> | </div>
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